Für wen ist das was ?

 

Grundsätzlich bietet das heilpädagogische Reiten und Arbeiten mit dem Pferd allen Menschen, die sich an Pferden freuen und Neues über sich und ihren Körper erfahren wollen, die Möglichkeit, angstfrei und ohne Leistungsdruck, Freude an Bewegung und Aktivität zu entwickeln und sich gemeinsam mit anderen als Teil der Natur zu erleben. So ist das therapeutischen Arbeiten mit dem Pferd ein aktiver Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und fördert die eigene Weiterentwicklung.

Insbesondere ist es für Kinder und Erwachsene mit körperlichen, seelischen oder geistigen Einschränkungen, Verhaltensauffälligkeiten, Lern- und Konzentrationsschwäche, Koordinations- oder Kommunikationsschwierigkeiten, Störungen im Bereich der Sinneswahrnehmung und -verarbeitung und seelischen Problemen förderlich.

Auch für Menschen mit Epilepsie, Multipler Sklerose, Schlaganfall, frühkindlicher Hirnschädigung, MCD, Ataxien, und Morbus Parkinson sowie der Bechterewschen Krankheit ist das heilpädagogische Reiten - insbesondere nach einer Hippotherapie - als eine außergewöhnlich befriedigende und befreiende Therapie mit positiver Wirkung auf Körper, Geist und Seele zu empfehlen.

Ganz besonders eignet es sich für Frühgeborene, da fast alle notwendigen Entwicklungsschritte zwanglos nachgeholt werden können und das Reiten und der Umgang mit dem Pferd Bewegungslust und Freude spielerisch vermitteln können. Gerade bei Frühchen sollte man mit dem Reiten so früh wie möglich beginnen, um alle Chancen zu nutzen.