Angebote

 

Heilpädagogisches Arbeiten mit Pferden, Hunden und anderen "Nutztieren"

Heilpädagogisches Reiten (Reittherapie, Therapeutisches Reiten)

Tiergestützte Sozialarbeit und Sozialpädagogik

Natürliche Begegnungen mit Tieren


Schon lange finden Pferde, und immer mehr auch andere Tiere ihren Einsatz in Therapie und Pädagogik. Sie helfen Menschen, sich weiter zu entwickeln. Diese "Entwicklungshilfe"  ist nach unserer Überzeugung besonders effektiv, wenn die eingesetzten Tiere in einem natürlichen Umfeld artgerecht leben und in ihrer Sprache mit Artgenossen und mit uns Menschen kommunizieren dürfen. Die Sprache der Tiere kann jeder verstehen lernen –  die Tiere aber verstehen uns sowieso. Je ehrlicher und berechenbarer wir sind - je mehr unsere Körpersprache mit unseren Worten übereinstimmt, desto lieber beschäftigen sie sich mit uns.


Pferde können uns tragen und unsere Seele zum Schwingen bringen. Sie sind ein exzellenter Spiegel für unser Verhalten. Beim Reiten bewegen sie unseren Körper im Ganzen und jedes Gelenk einzeln, sie schulen unser Gleichgewicht und fördern unsere Aufrichtung und sie regulieren unsere körperliche und seelische Spannung.

Unsere Pferde sind für eine gleichberechtigte Kommunikation mit Menschen sorgfältig ausgebildet. Sie haben erfahren, dass ihre Äußerungen erwünscht sind und respektiert werden. Sie nehmen von sich aus Kontakt mit uns Menschen auf und erwidern unsere Zuwendung und unser Interesse an ihnen. 

Im direkten Kontakt mit ihnen, beim Putzen und in der Bodenarbeit erleben wir die Wirkung, die wir auf andere haben, ganz unverfälscht und ohne Beurteilung oder Wertung. 

 
Unser Angebot:

Therapeutisches Reiten                                                  

Individuelle Heranführung an Pferde und Bodenarbeit zur Förderung der Eigenwahrnehmung und
Bewusstheit

Reitunterricht ohne Druck und Stress im Lebensraum der Pferde, also draußen!

Geführte Spazierritte 

Hunde gelten als der beste Freund des Menschen. Ebenso wie Pferde, die die Entwicklung des Menschen schon lange begleiten, spielte der Hund bei unserer Evolution eine maßgebliche Rolle. Hunde sind Meister der Deutung unserer Körpersprache, unserer Gestik und Mimik und haben außergewöhnliche kommunikative Fähigkeiten. Sie sind bereit zu lernen, zu gehorchen und sich unterzuordnen, nur um uns zu gefallen. Für ihren Menschen und nicht nur für Leckerlis, aber dafür besonders gerne, tun sie fast alles.

Wir arbeiten mit vier - auch äußerlich - sehr verschiedenen Hunden. Sie helfen bei der Entwicklung von innerer Stärke, Klarheit, Konzentration und Bewusstheit für das eigene Auftreten. Sie spielen mit uns und sorgen für äußerst kurzweilige Unterhaltung und sehr viel Spaß. Nicht zuletzt sind sie immer wieder gerne bereit zum intensiven Kuscheln. Bei Menschen mit Angst vor Hunden reicht oftmals schon die Gewöhnung an die Anwesenheit von Hunden, um wieder mehr Freiheit im alltäglichen Leben zu gewinnen.

Unser Angebot:

Hundebesuchsdienst in Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Einzelförderung zur Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse, Ablegen der Opferrolle

Verringerung bzw. Abbau von Ängsten im Umgang mit Hunden

 

Kühe, Ziegen, Hühner, Kaninchen

Rindviecher kennen viele Menschen in der Regel persönlich gar nicht, sie sind ihnen nur als Lieferanten von Milch, Käse, Fleisch etc., also als Nutztier bekannt. Die Rinder und auch die anderen Tiere, die bei uns leben, werden in diesem Sinne nicht mehr von uns genutzt und werden, solange wir (uns) das leisten können, jedenfalls am Leben bleiben.

Doch auch bei uns sind unsere Rinder zu was nutze. Im Rahmen unserer kleinen Landwirtschaft spielen sie ihre wichtigste Rolle bei der Weidepflege und beim Düngerstreuen. Aber auch in unserer pädagogischen Arbeit haben sie eine Aufgabe. Sie sind von uns Menschen emotional völlig unabhängig, lassen sich aber für ihr Leben gerne putzen und zeigen dabei deutlich, was ihnen am besten gefällt. Wenn sie keine Lust mehr haben, gehen sie einfach weg. Zur Zeit leben bei uns zwei ehemalige Mutterkühe und eine Färse. Alle drei sind handzahm und mehr oder minder bereit, die Fremdsprache "Mensch" zu lernen.

Die wahren Luxusgeschöpfe auf unserem Hof aber sind unsere beiden Ziegenböcke. Sie arbeiten eigentlich gar nicht, sie sind zu nichts "Nutze". Aber süß sind sie doch in ihrer bizarren Persönlichkeit und ganz zahm. Auch sie lassen sich sehr gerne putzen und mit erlesenen selbstgeschnittenen Ästen, Möhren und Äpfeln füttern.

Unsere Hühner leben im Vergleich zu ihren modernen Hochleistungs-Artgenossen geradezu luxuriös. Aber auch sie arbeiten für uns, indem sie Eier legen, mal mehr mal weniger. Sie beherrschen noch die Naturbrut und so gibt es hier auch immer mal wieder Glucken mit Küken zu besichtigen. Wir essen zwar unsere Eier, aber unsere Hühner und Hähne bleiben am Leben bis zu ihrem natürlichen Tod. Deshalb haben wir zur Zeit auch immer wieder Hähne und und Hühner abzugeben.

Unsere Zwergkaninchen leben ebenfalls im Luxus. Sie nennen ein richtig großes Außengehege ihr eigen. Was es bei ihnen zu lernen gibt, ist, dass sie eigentlich gar keine Kuscheltiere sind, sobald sie halbwegs artgerecht leben und uns Menschen nur als Futterbringer zur Kenntnis nehmen. Ach ja, wie viel Arbeit es macht, ihr Gehege sauber zu halten, welche Bedingungen für ein artgerechtes Leben sie brauchen, das kann man mit ihnen auch noch lernen. Das Schönste ist aber, sie einfach zu beobachten und sie selbst sprechen zu lassen.

Unser Angebot:

Erholung und Abschalten auf dem Lande mit Sinn und Verstand, natürliche und Begegnung mit artgerecht lebenden, selbstbewussten, glücklichen Tieren

Persönliches Kennenlernen unserer Wuschel-Kühe mit ausgiebigem Kuh-Knuddeln und Informationen über diese Tierart